Projekt "Wasserrad Dittligmühle"

Der Verein Radwerk Landshut VRL und die Dittligmühle planen zusammen eine Rekonstruktion.

"...dagegen klappert frisch und fröhlich die Dittligmühle, bald 100 Jahre den Familien Wenger gehörend. Am 18. Mai 1848 erhielten Joseph Wenger [...] und der Müller Christian, die Konzession zu einem Mahlgang mit Rönnle und einem Rad. [...] Es wurde ihm gestattet, das Wasser aus dem Dittligsee, einem typischen Moränenbecken, zu verwenden. [...] Seit 1924 betreut dessen Sohn Wilhelm die Müllerei, die während dem letzten Krieg immer voll beschäftigt war. Möge die altvertraute Mühle noch recht lang ihren Betrieb aufrecht erhalten." (Gafner: Alte Mühlen im Amt Thun)

 

Bis 1920 wurde die Dittligmühle von einem Wasserrad angetrieben. Mit der Industrialisierung zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts musste das Wasserrad zuerst einer Turbine und später endgültig dem elektrischen Fortschritt weichen. Der nicht mehr benötigte Mühlenbach wurde in der Folge in den Boden verlegt und verschwand für mehrere Jahrzehnte im Untergrund. Damit erloschen auch  die Wasserechte und die Konzession der Dittligmühle. 

Im Zuge der Renaturierung wurde der Mühlenbach  2015 wieder aus dem Untergrund an die Oberfläche zurück geholt, um damit den ungehinderten Ausfluss aus dem Dittligsee zu gewährleisten. Auf Grund dieser Bach-Freilegung wurde die Idee geboren, dass nach 170 Jahren  doch  auch wieder ein echtes Wasserrad an die Wasserkraft, bzw. Energie zum Betreiben der Mühle erinnern sollte.

 

Der Verein Radwerk Landshut (VRL), der aus idealistischen Gründen alte Wasser- und Energiequellen als Zeitzeugen wieder instand stellt und der Nachwelt erhaltet, ist zufälligerweise auf den renaturierten Mühlebach aufmerksam geworden. Daraus ergab sich das Projekt „Wasserrad Dittligmühle.“

Da die Gewässer heute weitgehend geschützt sind ist es nicht mehr möglich, an dieser Stelle ein Wasserrad direkt aus dem Mühlebach zu Betreiben. In der Folge wurde in Zusammenarbeit mit den Behörden ein bewilligungsfähiges Projekt erstellt. Die Baubewilligung liegt nun seit September 2017 vor und es ist beabsichtigt, das Projekt 2018 zu realisieren.

 

Die Materialkosten für das geplante „originale“ Wasserrad aus einheimischem Eichenholz mit einem Durchmesser von 3.50 m sind auf CHF 25‘000.- veranschlagt. Ein Teil übernimmt die Dittligmühle GmbH, die auch den Platz zur Verfügung stellt und ein Teil, vornehmlich die Freiwilligenarbeit für Planung, Konstruktion und  Montage, wird vom  VRL getragen. Zur Finanzierung suchen wir Gönner und Sponsoren die sich für den Erhalt von technischen Kulturgütern engagieren möchten.

 

Die Inbetriebnahme ist auf den 28. April 2018 geplant. Wir freuen uns zu diesem Anlass alle Gönner und Sponsoren zu einem Apéro einladen zu dürfen.

 

bis CHF 200

Gönner

Einladung zum Eröffnungs-Apéro

CHF 300

Sponsor

2 Pack Mehl oder Müesli, signiert von Simone Niggli

Abzuholen am Eröffnungs-Apéro

Ihr Logo (oder Name) auf unserer Website

CHF 500

Sponsor

Backkurs oder Sonntags-Brunch in der Dittligmühle (Voranmeldung)

Gravur auf der Sponsoren-Tafel am Fundament des Wasserrads

Ihr Logo (oder Name) auf unserer Website

CHF 1000

Super-Sponsor

Event für 10 Personen mit Mühleführung und Pizzaessen in der Dittligmühle

Gravur auf der Sponsoren-Tafel am Fundament des Wasserrads

Ihr Logo (oder Name) auf unserer Website

CHF 2500

Hauptsponsor (vergeben an die AEK Bank)

 

 

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

- Verein Radwerk Landshut: Dieter Bosch / 079 423 45 70  www.radwerklandshut.ch

- Dittligmühle Längenbühl: Georg Wenger  / 077 418 95 85

Spendenkonto:

AEK Bank 1826, Hofstettenstrasse 2, 3602 Thun

zu Gunsten "Spendenkonto Wasserrad" IBAN CH97 0870 4045 8839 4114 5
3636 Längenbühl