Dittligmühle - ein Traditionsbetrieb

In der Vergangenheit standen bereits mindestens sechs Generationen der Familie Wenger im Dienste der menschlichen Ernährung. Die Grundexistenz unserer Urahnen war ein Landwirtschaftsbetrieb mit angegliederter Mühle und Bäckerei. Daraus entstand etwa ab 1950 ein reiner Mühlenbetrieb. Diese Tradition führen wir mit viel Herzblut weiter.

Die ursprünglich mit Wasserrad und Mahlsteinen betriebene Mühle hat sich zu einem modernen Betrieb weiterentwickelt, in dem neuste Technologien eingesetzt werden. Kombiniert wird diese Technik mit altem Handwerk: das Vollkornmehl wird immer noch auf Stein gemahlen.

Unsere Haupttätigkeit ist die Herstellung und der Vertrieb von Standardmehlen und speziellen Backmischungen der Marke Goldkorn mit Rohstoffen aus der Region Gantrisch. Da in dieser niederschlagreichen Gegend nur wenig biologischer Getreideanbau betrieben wird, verzichten wir auf Biomehl. Gewisse Zusatzprodukte wie zum Beispiel Backmittel und Baumnüsse stammen jedoch aus qualifizierter biologischer Produktion. Nachhaltigkeit ist uns wichtig: Durch den Bezug von regionalem Getreide werden die Transportwege stark verkürzt, dies schont die Umwelt, erhält Arbeitsplätze und spart Kosten. Unsere Backmischungen werden in Handarbeit abgefüllt und vernäht. .

Der Name „Goldkorn“ bürgt für die hochwertige Qualität, das Zertifikat "Naturpark Gantrisch" für die lokale Herkunft der verarbeiteten Rohstoffe. 

Eine Besonderheit unserer Backmischungen ist weiter, dass sie keinerlei Farbstoffe und Konservierungsmittel enthalten. Und trotz geringem Aufwand ist Ihnen mit den Goldkorn Backmischungen der Backerfolg sicher! Unsere Backmischungen eignen sich übrigens auch hervorragend für Brotbackautomaten.

"...dagegen klappert frisch und fröhlich die Dittligmühle, bald 100 Jahre den Familien Wenger gehörend. Am 18. Mai 1848 erhielten Joseph Wenger, der Waldammann in Dittligen, und seine zwei Söhne, der Schulmeister Joseph und der Müller Christian, die Konzession zu einem Mahlgang mit Rönnle und einem Rad. Der Vater hatte die Besitzung im Jahr 1817 von seiner Mutter Magdalena Wenger-Könitzer geerbt und 1848 die Mühle mit den Wohnungen erstellt. Es wurde ihm gestattet, das Wasser aus dem Dittligsee, einem typischen Moränenbecken, zu verwenden. 1865 übergab er das Heimwesen, zu dem auch ein Stück Land im Gritzenmoos gehörte, seinen drei Söhnen. Das Müllergewerbe kam jedoch dem Christian, welcher der Gemeinde als Obmann vorstand, zu. Die Witwe übergab die Mühle mit der Bäckerei und dem Landwirtschaftsbetrieb dem Sohn Rudolf, der als Gemeindeschreiber amtete. Seit 1924 betreut dessen Sohn Wilhelm die Müllerei, die während dem letzten Krieg immer voll beschäftigt war. Möge die altvertraute Mühle noch recht lang ihren Betrieb aufrecht erhalten." 
aus: Alte Mühlen im Amt Thun. Von S. A. Gafner

Die moderne Mühle

Interview mit Simone Niggli, 23 fache OL-Weltmeisterin und Gantrisch-Goldkorn-Botschafterin

Sie sind eine vielbeschäftigte Frau. Trotzdem backen Sie zum Teil Ihre Brote selber. Weshalb?- Eigenes frisch gebackenes Brot schmeckt immer noch am besten! Vor allem weiss ich auch genau, welche Zutaten im Brot enthalten sind und nicht zuletzt macht es auch Spass mit den Kindern das Brot zu backen.

Warum verwenden Sie Gantrisch Goldkorn Backmischungen? 
Die Backmischungen garantieren für hohe Qualität und guten Geschmack! Ich habe mit eigenen Augen sehen können, wie das Korn gemahlen wird, so schmeckt das Brot noch einmal besser. Die Backmischungen sind zudem mit der Zugabe von Wasser und Hefe sehr einfach auszuführen und das Resultat ist köstlich.

Welches ist Ihre Lieblings-Backmischung? 
Gerade die Vielfalt der Backmischungen finde ich faszinierend. Zu  meinen Favoriten gehören das Gürbetaler Nussbrot, das Rüschegger Kernenbrot sowie das Landfrauen-Brot. 

Welche Rolle spielt Brot in Ihrer Ernährung? 
Ich bin eine ausgesprochene Brot-Liebhaberin! Nichts schmeckt so gut wie frisches Brot zum Frühstück. Aber auch bei einer weiteren Hauptmahlzeit kommt bei uns Brot auf den Tisch, wir Schweizer haben da eine wunderbare Vielfalt, die auch Qualität hat. Als Sportlerin stellt für mich das Brot eine gute Kohlenhydrat-Quelle dar, die mir fürs Training und die Wettkämpfe Energie gibt.

www.simoneniggli.ch